Der Verein

 

Liebe Freunde/innen und Besucher/innen des Stadtteilvereins Dransdorf

 

Wie Sie alle sicher in den Medien mitbekommen haben, verbreitet sich der Corona-Virus auch in Bonn mit einer rasanten Geschwindigkeit.

 

Um Sie und auch unserer Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen, schließen wir vorsichtshalber ab sofort die Begegnungs- und Bildungseinrichtung bis zum 19. April 2020.

Unsere Beratungsstelle bleibt telefonisch erreichbar. Sprechen Sie bitte Ihr Anliegen auf den Anrufbeantworter, Sie werde zeitnah zurückgerufen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Beraterinnen bis zum 19.04.2020 keine offenen Sprechstunden mehr anbieten, sondern nur noch Termine nach telefonischer Absprache vergeben.

 

Wir folgen damit einer Entscheidung der Stadt Bonn. Die Schließung betrifft alle Angebote und Veranstaltungen in diesem Zeitraum.

 

Auch die Tafel wird in dieser Zeit  keine Lebensmittel anliefern.

Ein besonderes Augenmerk gilt unseren älteren Mitbürgern:

Sollten Sie Hilfe benötigen bei der Bewältigung von Einkäufen, Arztbesuchen, Apothekenbesuchen oder in anderen Notsituationen, scheuen Sie sich nicht uns anzurufen. Wir sind für Sie telefonisch in der Zeit von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 0228 9669654 oder  0228 96699923 erreichbar . Wenn Sie nicht sofort einen Mitarbeiter erreichen, sprechen sie Ihr Anliegen auf den Anrufbeantworter, wir rufen zurück.

 

Wir wünschen allen unseren Besuchern und deren Familien beste Gesundheit und freuen uns auf ein Wiedersehen.

 

Kommen Sie gut durch diese turbulente Zeit und bleiben gesund

 

Klaus Stüer

 

Geschäftsführer

 

Der Stadtteilverein ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein.

Der Stadtteilverein Dransdorf e.V. arbeitet im Auftrag der Bundesstadt Bonn im Rahmen eines integrierten Handlungskonzeptes nach den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit und wird u.a. gefördert durch das Amt für Soziales und Wohnen der Bundesstadt Bonn. Zielsetzung dieser stadtteilorientierte, sozialen Arbeit ist die Verbesserung der Wohn- Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im sozialen Schwerpunktgebiet Bonn-Dransdorf.

 Folgende Leitsätze gelten für das Zusammenleben und Arbeiten im Stadtteilverein Dransdorf e.V.: 

  • Die Mitarbeiter, Mitglieder, Freunde und Besucher unseres Vereins

    • sehen Vielfalt als Bereicherung an, fördern gegenseitige Akzeptanz und setzen Vertrauen in das zivilgesellschaftliche Engagement

    • sie stehen  unterschiedlichen Lebensentwürfen offen, neugierig und respektvoll gegenüber und lehnen menschenverachtende Einstellungen, antidemokratisches Verhalten und Diskriminierung ab.

    • Gewalt, Sexismus und Rassismus haben keinen Platz. 

    • sie wollen miteinander und voneinander lernen und aneinander wachsen.

    • sie achten jeden Menschen als Persönlichkeit.

    • sie eröffnen vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen, zu geben und zu nehmen.

    • sie gehen individuell bedarfsorientiert auf gesellschaftliche Bedürfnisse ein – durch Beratung, Betreuung, Bildung, Erziehung, Angebote und Projekte. Sie fördern die Kreativität des Einzelnen und der Gemeinschaft.

    •  sie setzen sich für eine Lebensweise ein, die nachhaltig ist und den Erhalt unserer natürlichen Mitwelt für nachfolgende Generationen sichert.
    • sie bieten soziale Kontakte, Orientierung, Anregung und helfen bei der Stärkung des Selbstwertgefühls.
    • Aktivitäten zielen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und auf lebendigen Austausch zwischen den Generationen. 
    • sie legen Wert darauf, dass sich jede(r) Einzelne wohlfühlt und sich zugehörig erlebt.
    • Ehrenamtliche und Hauptamtliche arbeiten Hand in Hand in unserem Verein zusammen. 

Die dargestellten Leitsätze gelten selbstverständlich auch für die interne Kommunikation und die praktische Zusammenarbeit der Aktiven.

Vielfalt und Toleranz

Einmal im Monat treffen sich im Stadtteilverein Dransdorf e.V. Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern zum gemeinsamen Frühstück. Die Frauen aus Marokko, Iran, Irak, Palästina, Jordanien, Weißrussland,  Polen, Rumänien, Somalia, Türkei, Algerien, Deutschland, Syrien, Russland, Ukraine, Pakistan und  Sri Lanka sehen die Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung  und Chance.

Das gegenseitige Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen, Traditionen sowie Religionen führt zu größere Akzeptanz, Toleranz und Verständnis. Hier werden nicht nur Kochrezepten ausgetauscht  sondern  auch Freundschaften geschlossen.